Stell dir vor, Axel Ranisch steht vor einer Gruppe junger Künstler in Saarbrücken, die Leinwand flackert, und er taucht ein in die Welt des improvisierten Films. Der Mann aus Lichtenberg, der mit rohen, ehrlichen Geschichten die Szene eroberte, lehrt heute die nächste Generation, wie man Emotionen in Bewegtbilder bannt.1 Sein Bezirk bleibt dabei prägend, von den Parks in Lichtenberg bis zu den Drehorten am Stadtrand.
Geboren in Berlin-Lichtenberg, aufgewachsen im Fennpfuhl, hat er den Bezirk nie ganz verlassen, bis heute lebt er laut Komischer Oper Berlin dort. Was macht dieses Multitalent 2026? Lass uns in sein aktuelles Leben eintauchen.12
Steckbrief: Axel Ranisch
| Geboren | 1983 in Berlin-Lichtenberg |
| Alter (2026) | 43 Jahre |
| Wohnort | Berlin-Lichtenberg (Fennpfuhl) |
| Ehemann | Paul Norman Zacher (seit 2016) |
| Beruf | Regisseur (Film & Oper), Autor, Hochschuldozent |
| Aktuell | Dozent für Bewegtbild an der HBKsaar |
Von Lichtenberg in die Welt
Axel Ranisch kam 1983 in Berlin-Lichtenberg zur Welt, einem Bezirk mit seinen Plattenbauten und seinem rauen Charme. Im Fennpfuhl wuchs er auf, umgeben von Alltag und den ersten Impulsen für seine Geschichten. Schon früh entdeckte er die Macht des Films: Parallel zum Abitur bildete er sich in Medien- und Theaterpädagogik aus und leitete Projekte, die den Puls des Ostens einfingen.
Sein Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Babelsberg von 2004 bis 2011 war der Startschuss. Filme wie Dicke Mädchen machten ihn zum Exponenten des German Mumblecore, roh, improvisiert, nah am Leben. Ich fühl mich Disco (2013) brachte ihm den Grimme-Preis und internationale Festivals, Alki. Alki. festigte seinen Ruf. Dann die Bühne: Operninszenierungen in München, Hannover, Stuttgart, von The Bear bis Saul an der Komischen Oper 2023.
Er schrieb Romane wie Nackt über Berlin, inszenierte Theaterstücke und produzierte mit seiner Firma „Sehr gute Filme“, gegründet 2011. Highlights wie Orphea in Love (2022) holten Preise von Ahrenshoop bis Prag, ein Lichtenberger, der die Weltbühne eroberte.
Was Axel Ranisch heute macht
Seit Juli 2022 ist Ranisch Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBKsaar) im Bereich Bewegtbild und künstlerischer Film. Im Filmatelier von Professorin Cho Sung-hyung unterrichtet er Regie, Inszenierung und Improvisation, Themen, die sein Markenzeichen sind. Nach einer Gastprofessur 2021 pendelt er zwischen Saarbrücken und Berlin, betreut Studentenprojekte und hält Lehrveranstaltungen, etwa zu erfolgreichem Pitchen oder auditivem Erzählen im Film.3
Aktuell betreut er Lehrveranstaltungen wie Projektberatung und Selbstportrait am Lehrstuhl Bewegtbild. Studenten loben seine Praxisnähe. Neue Filme? Nach Orphea in Love (2022) konzentriert er sich vor allem auf Lehre, Theater und Oper.4
Opern und Theater laufen weiter: 2024 inszenierte er La Cage aux folles in Bern, Messeschlager Gisela an der Komischen Oper und Intermezzo in Dresden. Im Februar 2025 hatte Der Spieler an der Staatsoper Stuttgart Premiere, sein Kalender bleibt voller Bühnentermine.
Der Mann hinter den Kulissen
Privat bleibt Ranisch bodenständig. Offen homosexuell, heiratete er 2016 seinen Partner, den Autor Paul Norman Zacher, mit dem er kollaboriert – etwa bei Mutti, was machst du da? (2023, Berliner Ensemble). Kinder oder Alltagsdetails? Fehlanzeige, er schützt seine Privatsphäre. Seine Website axelranisch.squarespace.com lockt mit „Akutes“, doch Updates sind rar – typisch für einen, der mehr schafft als posiert.
Keine Social-Media-Flut, keine Skandale. Stattdessen Auszeichnungen: Orphea in Love lief 2024 beim Filmklang Festival in Göppingen und war 2025 für den Grimme-Preis nominiert. Podcasts wie „art.aber.herzlich“ oder SWR2-Interviews zeigen den nachdenklichen Künstler, der Improvisation als Lebensprinzip sieht.
Der Lichtenberg-Bezug, der bleibt
Lichtenberg ist mehr als Geburtsort, es ist Anker. „Bis heute“ lebt er hier, bestätigt die Komische Oper, Wikipedia nickt zu Berlin. Pendelt er nach Saarbrücken, kehrt er ins Fennpfuhl zurück, wo alles begann. Frühe Kurzfilme hatten lokalen Touch, soziale Projekte prägten seine Pädagogik.
Kein aktuelles Engagement vor Ort dokumentiert, kein Festival an der Möllendorffstraße, kein Workshop im Bezirk. Doch stell dir vor: Der Junge aus Lichtenberg spaziert durchs Fennpfuhl, inspiriert von den alten Platten, die er in Filmen verewigte. Lichtenberg fließt in jede Szene, unsichtbar, aber präsent.
Ausblick: Was kommt als Nächstes?
Für 2025/26 hielt Ranisch Lehrveranstaltungen zu auditivem Erzählen und Pitchen, ideale Vorbereitung für eigene Projekte. Neue Filme oder Opern? Die Lücken in den Quellen deuten auf eine Phase der Konzentration hin: Lehren, um zu lernen, bauen, um später zu blühen. Vielleicht ein Lichtenberg-Projekt, das Heimweh stillt?
Ranisch, das Multitalent, pendelt zwischen Saarbrücken und Berlin-Lichtenberg, zwischen Lehre und Bühne. Seine Geschichte? Von den Straßen des Ostens zur internationalen Leinwand, und zurück. Wer weiß, vielleicht sehen wir ihn bald wieder in einem Film, der uns alle berührt, so ehrlich wie eh und je.
Häufige Fragen zu Axel Ranisch
Was macht Axel Ranisch heute?
Axel Ranisch unterrichtet seit 2022 als Lehrkraft für Bewegtbild und künstlerischen Film an der Hochschule der Bildenden Künste Saar und pendelt dafür zwischen Saarbrücken und Berlin. Parallel inszeniert er Opern und Theaterstücke, zuletzt unter anderem in Bern, Dresden und Stuttgart.
Wie alt ist Axel Ranisch?
Axel Ranisch wurde 1983 in Berlin-Lichtenberg geboren und ist 2026 damit 43 Jahre alt.
Wer ist der Mann von Axel Ranisch?
Axel Ranisch ist offen homosexuell und heiratete 2016 den Autor Paul Norman Zacher. Die beiden arbeiten auch künstlerisch zusammen, etwa an Theaterprojekten.
Wo wohnt Axel Ranisch?
Ranisch lebt nach wie vor in Berlin-Lichtenberg, im Fennpfuhl, wo er aufgewachsen ist. Beruflich pendelt er regelmäßig nach Saarbrücken.
Hat Axel Ranisch Kinder?
Öffentlich sind keine Kinder bekannt. Ranisch schützt sein Privatleben und macht dazu keine näheren Angaben.